Soulness engagiert sich für Biodiversität!

Der Zustand der Artenvielfalt in der Schweiz ist unbefriedigend. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten sind bedroht. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt ist auch die genetische Vielfalt verloren gegangen. Die Verluste halten auf allen drei Ebenen der Biodiversität an.

Die Schweiz beherbergt eine grosse biologische Vielfalt. Dies ist zurückzuführen auf

  • die vielfältige Topographie
  • die grossen Höhenunterschiede mit ihren klimatischen Gegensätzen
  • die extensive Nutzung des Kulturlands bis Mitte des letzten Jahrhunderts
  • die Lage im Herzen Europas

Der ungenügende Zustand betrifft alle drei Ebenen der Biodiversität: Die Lebensräume, die Arten und die genetische Vielfalt. Viele Ökosystemleistungen sind dadurch in Frage gestellt.

Die biologische Vielfalt in der Schweiz hat seit 1900 deutlich abgenommen. Die Wissenschaft, die Verwaltung sowie die OECD und die Europäische Umweltagentur EUA weisen bei Zielerreichungskontrollen darauf hin, dass die bisherigen Instrumente und Massnahmen zwar teilweise erfolgreich, aber längst nicht ausreichend sind. Der Verlust an Lebensräumen und Artenvielfalt sowie die Verschlechterung der Lebensraumqualität konnte nicht gestoppt werden.

Was können wir als Einzelperson beitragen? Nachstehend ein paar Beispiele:

  1. Müll trennen: Ihr solltet den Müll nach Plastik, Papier und Biomüll trennen. Das erleichtert die Wiederverwertung und schont so die Natur vor der Plünderung für neue Rohstoffe.
  2. Einen Komposthaufen anlegen: So könnt ihr euren eigenen Biomüll wiederverwerten, ohne dass es zu zusätzlichem CO2-Ausstoß bei Transport des Mülls kommt. Denn die natürlichen Produkte werden im Kreislauf der Verwesung wieder zu Erde.
  3. Weniger Auto fahren: Ihr könnt auch mit dem Fahrrad oder Bus zur Arbeit oder Schule fahren, wenn der Weg nicht zu weit ist. So wird euer CO2- Ausstoß verringert.
  4. Mehr Bioprodukte essen: Dabei werden meist umweltfreundlichere Dünger verwendet, das heißt, dass sie nicht so giftig für uns Menschen sind, wie die anderen Produkte. Natürlich sehen diese Lebensmittel nicht immer so toll aus, sind aber wesentlich gesünder und natürlicher.
  5. Plastiktüten widerverwenden oder Jutebeutel benutzen:  Man muss nicht bei jedem Einkauf eine neue Plastiktüte mitnehmen. Solange kein Joghurt oder ähnliches darin ausgelaufen ist, lassen sie sich mehrmals verwenden und nehmen zusammengefaltet kaum Platz weg. Eine Alternative sind Jutebeutel (Leinentaschen), die man waschen kann und die nicht kaputt gehen.
  6. Duschen statt Baden:  Bei einer Duschzeit von 5 Minuten werden rund 100l weniger Wasser verbraucht als beim Baden. So seit ihr sparsam mit dem aufwendig gereinigtem Frischwasser (Bei der Reinigung werden ebenfalls schädliche Gase freigesetzt) und der zum Erhitzen nötigen Energie (Die ebenfalls unter CO2-Ausstoß hergestellt wird). Einen ähnlichen Effekt hat der Sparknopf der Toilettenspülung, dabei wird ebenfalls der Wasserverbrauch verringert.
  7. Pfandflaschen kaufen:  Ähnlich wie bei Plastiktüten werden diese Flaschen wiederverwendet, sodass keine neuen Rohstoffe nötig sind. Außerdem bekommt man bei der Rückgabe einen Teil des vorher ausgegebenen Geldes zurück.
  8. Recyceltes Papier bevorzugen: Täglich verbraucht ihr einiges an Papier zum Schreiben. Als Zeitschriften oder auch in Büchern. Für das meiste davon müssen Bäume gerodet werden, obwohl schon soviel Papier in Umlauf ist. Aus reinen Papiermüll kann neues Papier hergestellt werden. Dieses sieht nicht ganz so schön weiß aus wie Frisches, ist aber viel umweltschonender.
  9. Strom sparen: Energiesparende Glühbirnen sind mittlerweile Pflicht in der EU, aber durch einfaches Benutzten des Stand-by Kopfes an Elektronischen Geräten oder komplettes Ausschalten der Lampen und des Fernsehers wenn ihr nicht im Raum seid, könnt ihr noch einiges mehr rausholen. Das ist nicht nur Billiger, es muss auch nicht so viel Energie aus schwindenden Rohstoffen oder gefährlichen Atomkraftwerken gewonnen werden.
  10. Regionale Produkte kaufen:  Mittlerweile gibt es auch im Dezember Erdbeeren oder Himbeeren im Supermarkt. Das die nicht in der Nähe wachsen dürfte aber klar sein. Diese gezüchten Früchte werden weite Strecken aus warmen Ländern hierher transportiert. Das verbraucht einiges an Treibstoff, setzt CO2 frei und ist teuer. Also freut euch lieber auf die Gartenerdbeeren im Sommer. Einen Komposthaufen anlegen: So könnt ihr euren eigenen Biomüll wiederverwerten, ohne dass es zu zusätzlichem CO2-Ausstoß bei Transport des Mülls kommt. Denn die natürlichen Produkte werden im Kreislauf der Verwesung wieder zu Erde.

Wissenswertes über Biodiversität

Jurapark Aargau:

Was der Jurapark Aargau alles zur Artenvielfalt beiträgt, erfahrt Ihr hier

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