Impressionen zur Imbolg-Vollmond-Wanderung
Unsere Vollmondwanderung zu Imbolg war ein tief berührendes und stimmungsvolles Erlebnis, das uns auf besondere Weise mit der Natur, dem Mond und der Kraft des Jahreskreisfestes verbunden hat. Im silbernen Licht des Vollmondes führte uns der Weg durch die ruhige Landschaft des Bözbergs. Die klare Nachtluft, das leise Rascheln der Bäume und die Stille der Natur schufen eine fast magische Atmosphäre, in der man den Alltag ganz leicht hinter sich lassen konnte.
Begleitet wurde die Wanderung von Geschichten und Impulsen rund um den Vollmond, die Bedeutung von Imbolg und den mystischen Charakter des Bözbergs. Dadurch bekam unser gemeinsamer Weg nicht nur eine äußere Richtung, sondern auch eine innere Tiefe. Immer wieder konnten wir innehalten, lauschen, spüren und uns auf das besinnen, was Imbolg symbolisiert: Reinigung, Neubeginn und das erste Erwachen des Lichtes.
Passend zur Vollmondwanderung fand ein zweiteiliges Ritual statt. Der erste Teil wurde in der freien Natur durchgeführt – an einem Platz, der wie dafür geschaffen war. Inmitten der Nacht und bei einem lichtvollen Birkenplatz, konnten wir bewusst loslassen. Altes verabschieden und uns für Neues öffnen. Der Vollmond schenkte dabei Klarheit und verstärkte das Gefühl, dass Veränderung möglich ist und Licht immer wieder zurückkehrt.
Ein ganz besonderer Moment war unser Halt bei der Linner Linde, einem eindrucksvollen Kraftbaum mit starker Ausstrahlung. Dort legten wir einen Stopp ein und erfuhren viel über die Geschichte und die Bedeutung dieses besonderen Ortes. Die Linde gilt seit jeher als Baum der Gemeinschaft, des Schutzes und der Herzensenergie. In ihrer Präsenz war eine spürbare Ruhe und Kraft zu erleben – ein Ort, an dem man sich sammeln, zentrieren und neue Energie aufnehmen konnte.
Danach durften diejenigen, die wollten, Fackeln anzünden und damit unseren weiteren Weg erleuchten. Das flackernde Licht der Fackeln hatte eine starke Symbolkraft: ein sichtbares Zeichen für das wachsende Licht von Imbolg und dafür, dass jeder einzelne sein eigenes Licht in die Dunkelheit tragen kann. Gemeinsam setzten wir unseren Weg fort – begleitet vom Mondlicht, dem Feuer und einer besonderen Verbundenheit in der Gruppe.
Der zweite Teil führte uns anschließend ins warme und kuschelige Soulness Stübli, wo eine ganz andere, aber ebenso besondere Stimmung herrschte. In geschütztem Rahmen konnten wir noch tiefer in die Energie von Imbolg eintauchen. Imbolg erinnert uns daran, dass auch wenn draussen noch Winter ist, im Inneren bereits etwas Neues zu wachsen beginnt. Es ist die Zeit, in der das Licht langsam zurückkehrt, die Tage spürbar länger werden und die Natur sich leise auf den Frühling vorbereitet. Diese Symbolik wurde im Soulness Stübli besonders fühlbar – wie ein sanftes Erwachen, ein inneres Aufrichten und ein neues Vertrauen in den kommenden Weg.
Zum Abschluss ließen wir die Imbolg-Vollmondwanderung in gemütlicher Runde ausklingen und beendeten diesen besonderen Abend mit einem einfachen gemeinsamen Mahl. Ein schöner Abschluss voller Wärme, Dankbarkeit und Gemeinschaft.
Diese Wanderung war nicht nur ein Spaziergang im Vollmondlicht, sondern eine Reise zu innerer Ruhe, Naturverbundenheit und dem Gefühl, dass das Licht – im Aussen wie im Innen – immer wieder neu geboren wird.
Herzlichst Agatha Naturcoach / Waldbaden
Dipl. Stress- und Achtsamkeits Trainerin




