Rückblick private Imbolg-Wanderung

Der Mond sollte rund und leuchtend über der winterlichen Landschaft stehen, als wir uns in Linn versammelten. Aber leider wurde er von Wolken verdeckt! Und trotzdem konnten wir seien mystischen Kräfte wahrnehmen.

Es war kein gewöhnlicher Abend. Es war ein Geschenk – eine besondere Reise zum 60. Geburtstag von Andrea. Eine Nachtwanderung zu Imbolg, getragen von der Energie des Vollmonds und begleitet von einem Ritual des Neubeginns.

Dank der grosszügigen Gastfreundschaft der Geschäftsstelle des Jurapark Aargau durften wir an diesem magischen Ort starten – von Herzen ein grosses Dankeschön dafür.Schon beim Ankommen lag etwas Besonderes in der Luft. Der Duft von heissem Tee und Glühwein mischte sich mit der klaren Winterkälte. Frische Schinkengipfeli, feine Snacks – ein liebevoller Auftakt, der wärmte und verband.

Imbolg das leise Erwachen

Imbolg ist kein loderndes Fest wie Beltane. Kein lautes Feuer. Kein überschwänglicher Jubel. Es ist ein Flüstern. Ein Fest der feinen Zeichen.

Unter der gefrorenen Erde sammelt sich neue Kraft. Samen wissen längst, dass ihre Zeit naht. Die Schafe geben wieder Milch – ein uraltes Symbol für Leben, das beginnt, lange bevor es sichtbar wird.

„Imbolg“ bedeutet sinngemäss:
Im Bauch der Erde.

Noch verborgen. Noch unscheinbar. Aber unumkehrbar begonnen.

Eng verbunden ist dieses Fest mit der keltischen Göttin Brigid – Hüterin des Feuers, der Heilung, der Inspiration, der Dichtung und des inneren Wissens.

Ihr geweiht ist die Birke – der Baum des lichtvollen Anfangs.
Die Kelten glaubten, Brigid wandere im Frühling über das Land, bringe das Eis zum Schmelzen und alles wieder in Fluss.

Und genau das geschieht nicht nur in der Natur. Es geschieht auch in uns. Wenn wir es zulassen.

Das Ritual im Birkenhain

An einem stillen Birkenplatz, sehr passend zu Imbolg, begannen wir den ersten Teil unseres Rituals.

Imbolg ist die Schwelle. Der Moment, in dem noch nichts blüht – und doch bereits alles in Bewegung ist.

Wir gaben Mutter Erde zurück, was seinen Dienst getan hatte. Nicht aus Ablehnung. Sondern aus Vertrauen in die Wandlung. Denn wo etwas endet, entsteht Raum. Diesen Raum liessen wir auf uns wirken, bevor wir uns auf den Weg machten – zur sagenumwobenen Linner Linde.

Die über 800-jährige „Lady“ stand still und würdevoll in der Dunkelheit. Ein Ort voller Geschichte, Kraft und Erinnerung.

Inzwischen war die Nacht hereingebrochen. Wer wollte, entzündete eine Fackel.
Im romantischen Flackern des Feuers setzten wir unseren Weg fort – eine leuchtende Spur durch die Winterlandschaft.

 Vom Samen zur Vision

Unsere Reise führte uns weiter nach Gallenkirch ins Soulness-Stübli. Dort durften wir den zweiten Teil des Rituals zelebrieren.

Jeder Gast nahm den Samen wieder hervor, den er am Birkenplatz erhalten hatte. Und stellte sich eine ehrliche Frage:

Was braucht das, was in mir keimt – nicht unbedingt mehr, sondern vielleicht klarer, mutiger, konsequenter?

Die Gedanken wurden aufgeschrieben. Zusammen mit dem Samen sorgfältig in ein schönes Kuvert gelegt.

Dann wandte sich die Aufmerksamkeit der Jubilarin zu. Begleitende Wünsche wurden formuliert, von Herzen auf inspirierende Karten geschrieben. Dazu wählten die Gäste Samen von Phacelia, Sonnenblumen, Mondblumen, Kornblumen, Ringelblumen, Klee und Bienenmischungen – kleine Versprechen für Blüte, Farbe und Leben.

Diese Wünsche werde ich nun über das ganze Jahr verteilt an Andrea versenden – damit die Magie dieses Abends weiterwirkt. Monat für Monat. Wie ein sanftes Nachklingen.

Ein Fest für alle Sinne

Natürlich durfte auch der Genuss nicht fehlen. Eine reichhaltige Käse- und Fleischplatte, Trockenfrüchte, frische Äpfel, Bananen und Mandarinen, verschiedene Brotsorten.

Tee, Glühwein, Wasser – und ein Güpli zum Anstossen.
Zum Abschluss Kuchen und Schöggeli.

Wärme. Gemeinschaft. Dankbarkeit.

Danke

Liebe Andrea, danke für dein Vertrauen. Danke, dass ich deinen grossen Tag mit dir gestalten durfte. Danke, dass ich diesen besonderen Übergang mit dir und deinen Herzensmenschen feiern durfte.

Es war kein lautes Fest. Es war ein leuchtender Anfang!

Herzlichst Agatha Naturcoach / Waldbaden

Dipl. Stress- und Achtsamkeits Trainerin

 

Das Motto von Soulness lautet: „Gemeinsam statt einsam“ !

In einer Welt, die immer hektischer und individueller wird, möchten wir das Bewusstsein dafür stärken, dass wir unsere Freizeit auch gemeinsam erleben dürfen.

Dem Chaos entfliehen und inneren Frieden finden mit Wellness in der Natur: Entspannen, entstressen und verbinden mit Achtsamkeit.

Soulness ist ein Partnerbetrieb vom Jurapark Aargau

 

Fackelnwanderung Andrea
Fleischplatte
Gruppenfoto Stübli
Käseplatte
Party Gäste Andrea im Stübli
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