Ausbruch aus dem Hamsterrad: Wie du die gedankliche Spirale durchbrichst
Kennst du das Gefühl, dich „klein zu fühlen“ insbesondere im Job oder vielleicht auch in Beziehungen?
Du sorgst dich, wie du aus dem ständigen Gedankenkarussell, dem sprichwörtlichen Hamsterrad, ausbrechen kannst. Veränderungen anzustrengen, ist herausfordernd, und die Konsequenzen sind oft nicht absehbar. Doch woher kommt dieses Gefühl der Überforderung und woran liegt es, dass viele Frauen in immer wiederkehrende Verhaltensmuster verfallen?
Ursachen der Überforderung
Erziehung und innere Antreiber
Die Erziehung und persönliche Erfahrungen prägen unsere Verhaltensweisen massgeblich. Innere Antreiber, wie das Bedürfnis nach Anerkennung und Perfektion, verstärken das Gefühl, ständig maximalen Einsatz bringen zu müssen.
Zunehmender Stress und Druck
In unserer modernen Arbeitswelt nehmen Stress und Druck kontinuierlich zu. Stellenabbau, neue Projekte und zusätzliche Aufgaben tragen zur Überforderung bei. Die verbleibenden Mitarbeiter müssen mehr Arbeit in der gleichen Zeit bewältigen. Neue, umfangreiche Themenfelder können dabei kaum „mal eben so“ abgearbeitet werden.
Beispiele aus dem Arbeitsalltag:
- Bankmitarbeiter:innen: Früher beschränkten sich Aufgaben auf die Kassentätigkeit. Heute müssen sie zusätzlich Kontoeröffnungen und den Verkauf von Wertpapieren und Versicherungen meistern.
- Krankenschwestern: Neben der Pflege müssen sie umfangreiche Dokumentationen erledigen, was die Hälfte ihrer Arbeitszeit beansprucht.
- Sachbearbeiter:innen: Neben der Auftragsabwicklung übernehmen sie bertriebliche und projektbezogene Aufgaben – oft ohne ausreichende Schulung oder entsprechendes Know How.
Erlernte Verhaltensregeln verstärken die Situation
Regeln wie „Verscherze es dir nicht mit anderen“ oder „Sei höflich und zuvorkommend“ tragen dazu bei, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu unterdrücken. Diese inneren Konflikte verstärken das Gefühl der Überforderung und führen zu einer negativen Gedankenspirale.
Überforderung und ihre Folgen
Wer sich permanent überfordert fühlt, gerät schnell in die Spirale der Rechtfertigung. Diese innere Zerrissenheit kostet Zeit und Nerven, und zusätzlich entstehen oft auch noch Konflikte mit dem Umfeld.
Der Ausbruch aus dem Hamsterrad
Den Ausstieg aus dem Hamsterrad zu schaffen, erfordert Mut und Entschlossenheit. Selbst wenn du bereit bist, etwas zu verändern, stösst das nicht immer auf Verständnis in deinem Umfeld. Gewohnheiten und Verhaltensmuster, die dir in der Vergangenheit geholfen haben, sind heute vielleicht nicht mehr hilfreich.
Positives Denken und Verhaltensänderung
Die gute Nachricht ist: Verhalten und Gewohnheiten können „verlernt“ oder „umgelernt“ werden.
Konsequenzen einer Veränderung
Wenn du dein Verhalten änderst, reagiert dein Umfeld möglicherweise ablehnend. Unverständnis oder negative Kommentare sind häufig. Doch jede Veränderung beginnt bei dir selbst.
Mögliche Schritte aus der Komfortzone
- Gedanken hinterfragen: Stelle dir Fragen wie:
- Wer sagt das?
- Stimmt das wirklich?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass das passiert?
- Sätze umformulieren: Anstatt „Ich habe Angst“ sage „Im Moment habe ich Sorge“.
- Perspektivenwechsel: Gibt es andere Blickwinkel?
- Proaktive Rückfallprophylaxe: Analysiere Auslöser und überlege dir Alternativstrategien.
Methoden zur Stärkung der inneren Haltung
- Achtsamkeitsübungen: Fördern die Selbstwahrnehmung.
- Aktive Entspannungsübungen: Helfen, Stress abzubauen.
- Meditation: Unterstützt die mentale Klarheit.
Fazit:
Du hast das Recht, dich zu verändern und die Komfortzone zu verlassen. Dieser Schritt führt zu persönlichem Wachstum, nicht zur Überforderung. Solltest du Unterstützung benötigen, können professionelle Angebote, wie kognitive Verhaltenstherapie, hilfreich sein.
Sprich mich gern an und wir loten in einem Erstgespräch aus, wie und wobei ich dich unterstützen kann.
Oder komme in meine Montags-Gruppe nachmittags und / oder abends und tausche dich dabei mit Menschen die im selben Boot sitzen aus!
Weitere Details und Anmeldung hier
Ich freue mich sehr dich persönlich kennen zu lernen!
Gemeinsam statt Einsam
Herzlichst Agatha Naturcoach
Dipl. Stress- und Achtsamkeits Trainerin
Teile diesen Artikel, um anderen Mut zu machen, aus ihrem Hamsterrad auszubrechen und persönliche Veränderungen anzugehen.
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